Jeder Jakobsweg lebt neben der Landschaft von den Menschen, die ihn begehen oder entlang des Weges wohnen oder arbeiten. Es sind Begegnungen, die uns verändern und hängenbleiben. Geschichten. Und manchmal Herbergen.

Auf dem Küstenweg in Nordspanien (Camino del Norte) ist es das Haus von Ernesto in Güemes. Auf dem Jakobsweg in Portugal gibt es ebenfalls ein oder zwei Hauser, über das man sich gerne viel erzählt: Eines davon ist die Casa Fernanda auf dem Camino Portugues.

Hierbei handelt es sich um eine private Herberge, die sich im Laufe der Zeit einen Namen in Pilgerkreisen gemacht hat. Fernanda, ihr Mann Jocinto sowie Tochter Marianna und die Hundedame „Kila“ leben dort und nehmen Pilger dort auf.

casa fernanda

Es gibt ein leckeres gekochtes Abendessen und gemeinsames Frühstück. Alles auf Spendenbasis.

Pilger schwärmen von der Atmosphäre und Herzlichkeit, mit der die Casa Fernanda auf dem Camino Portugues für die Pilger sorgt.

Statt nüchterner Massenherberge, wie teilweise auf dem Camino Francés, gibt es hier übersichtliche 14 Betten und eine heimelige Atmosphäre, die die Casa Fernanda zu einer Besonderen Station auf dem Camino Portugues macht.

Gut 10 Kilometer hinter Portela de Tamel auf dem Weg nach Ponte de Lima befindet sich die Casa Fernanda auf dem Camino Portugues. Genaugenommen sind es 2,2 Kilometer vor der Kirche von Vitorino dos Piaes, auf der linken Seite an einer Wegkreuzung. Im Pilgerführer ist das Haus aber auch beschrieben.

Zur Not anrufen. Fernanda spricht Englisch und Spanisch. Tel.-Nr. ist 914 589 521.

Einen Überblick über alle Etappen des Camino Portugues findest du hier. Den Weg selbst stellen wir dir hier vor.